Eine Reise in die Steiermark

erstellt am 13.07.2020

8 Tage in das grüne Herz Österreichs

Unsere 8tägige Reise in die Steirmark startete am 12.07.2020 bei herrlichstem Wetter.

Die Anreise war mit 2 Fahrern sehr entspannt und auch die Steiermark begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein. An der Grenze durften die Gäste die Masken absetzen und auch in der Steiermark ist sie nicht mehr nötig. Für alle ist es mal wieder ein Stück Normalität.

Die Eheleute Friedl verwöhnen uns kulinarisch sehr lecker und der 1. Ausflug führte in die schöne Stadt Graz. Am Abend gab es ein leckeres Grillfest im Garten und auch ein Musiker spielte auf.

Der 3. Tag stand ganz im Zeichen des Murtals. Es ging in das wunderschöne Murnau und von dort folgte eine Fahrt mit der zweitlängsten Schmalspubahn Österreichs - der Murtalbahn. Dampfend und schnaubend zog der Dampfzug die Waggons und eine Musiker spielte steirische Untermahlung.

Auf dem Rückweg legten wir einen Stop am Red Bull Ring Spielberg ein wo vorgestern noch der grosse Preis von Österreich stattfand.

Tag 4 heute ist Bergfest. Auf dem Programm stand das Lippizaner Gestüt Piber. Bei einer Führung lernten wir diese edle Rasse kennen und erfuhren viel Wissenswertes. Was meinen Sie: kommen die Tiere weiß auf die Welt? Weiter ging es über die Schilcher Weinstrasse in eine typische Buschenschank und natürlich durfte der Besuch in einer Kürbiskernölmühle auch nicht fehlen. Ein 3D Film brachte uns das Produkt und die Erzeugung näher und wir durften direkt an einem Pressvorgang teilnehmen. Der leckere Geruch animierte uns das steirische Gold zu kosten. Der sonnige Tag endete mit einem abkühlenden Gewitter. Morgen soll es aber wieder schön werden.

Und schon wieder ein schöner Tag geht zu Ende. Heute waren wir auf der steirischen Apfelstrasse wo natürlich eine Schnapsverkostung nicht fehlen durfte. Zünftig begrüßt wurden wir von den Kindern des Hauses per Akkordeon und der Seniorchef hatte viel zu erzählen.  Üblich ist in der Gegend der Brauch der Obstmänner. Alle Bauern aus dem Tal haben sich zusammengeschlossen und brauen zusammen den Schnaps. Zur Verkostung schließen Sie sich ein - in ihrer Kuttentracht - und Frauen sind nicht zugelassen .... weil sie nach einiger Zeit nicht mehr ganz zurechnungsfähig sind (grins). Zur Mittagspause ging es auf die Teichalm auf 1200m Höhe. Wer wollte unternahm einen Rundgang um den See mit uns und über den Moorlehrpfad. Am Abend ging es dann im Hotel durch die Küche in den Weinkeller zur Weinprobe mit der Hotelchefin. Zum Ausklang spielt ein Zitherspieler .... ein wirklich schöner Tag.

Ein neuer Tag ... neue Erlebnisse ... und wieder Sonnenschein. Auf ging es nach Mariazell zur Basilika - dem bedeutendsten Wallfahrtsort in Östterreich, einer der wichtigsten Europas und der einzige mit dem Titel Nationalheiligtum im deutschsprachigen Raum. Die Fahrt dorthin führte über den Seeberger Sattel auf 1150m Höhe. Hier überraschte uns ein kräftiges Regenschauer aber das war schnell wieder vorbei. Bei einer Führung in der Basilika wurden die Schätze in der Schatzkammer erklärt und im Anschluss besuchten wir eine Lebzelterei. Das Lebkuchen produzieren ist ein uraltes Handwerk und direkt verbunden mit dem Beruf des Kerzenziehers - denn man hat früher versucht so gut wie alles aus den Bienenstöcken zu verwenden. So machte man Kerzen die die Wallfahrer benötigten und Lebkuchen aus dem Honig. Nach einer Mittagspause (bei die meisten Gäste die berühmten Buchteln probiert haben) ging es über Veitsch mit dem größten begehbaren Holzkreuz Europas zurück zum Hotel. Zum Abschluss des Abends durfte natürlich als Nachtisch ein Kaiserschmarrn nicht fehlen. 

Der Samstag stand für alle Gäste zur freien Verfügung. Nachdem es morgens genieselt hat haben Peter und ich beschlossen, erst einmal den Bus für die Rückreise herzurichten. Nachdem dies erledigt war klärte sich auch der Himmel und wir sind zu unserer 6km Wanderung mit einem Höhenunterschied von 100m aufgebrochen. Der Weg führte vom Hotel durch den Wald - der Anstieg war nicht ohne - aber wir haben ihn gemeistert, vorbei an einer kleinen Kapelle, einem Wunschbrunnen und entlang der Mur. Nach einem kleinen Umweg (2km) weil wir die Wanderkarte nicht richtig gelesen haben (grins) kamen wir dann nach 8km in Leoben an und stärkten uns mit einem leckeren aund natürlich den berühmten Buchteln. Zurück ging es dann mit dem Taxi - man soll es ja auch nicht übertreiben ..... der Abend klang gemütlich mit einem Reisequiz aus.

Auch die 900 km Rückweg am Sonntag waren kein Problem. Staufrei und bei schönem Wetter waren diese schnell gefahren und alle Gäste kehrten gesund, glücklich und zufrienden wieder nach Hause zurück.

Für Sie geschrieben von
Nicole Geffers

Inhaberin Brandes Busreisen war mit den Gästen unterwegs